| Offener Sternhaufen M23 | ||||||
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| Trifidnebel M20 | ||||||
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In unmittelbarer Nachbarschaft vom Lagunennebel M8 und mitten in den dichtesten Teilen der Milchstraße gelegen, ist der Triftnebel M20 ein Muß für jeden Amateurastronomen. Seinen Namen verdankt der Nebel dunklen Gas- und Staubwolken, die sich schlauchförmig quer über den Nebel ziehen und ihn in drei Segmente unterteilen. Diese Dreiteilung wurde erstmals von W. Herschel entdeckt. M 20 stellt in einer Hinsicht eine Besonderheit dar. Bei keinem anderen Nebel sind Emissions- (im Bild rote Farbe) und Refelxionsnebel (blaue Farbe) so klar getrennt wie bei ihm und können unabhängig voneinander beobachtet werden. Die Energie für dieses kosmische Farbenspiel liefert ein Stern 7. Größe mit der Spektralklasse O7 im Zentrum des Nebels. Die erste Sichtung gelang wahrscheinlich LeGentil im Jahre 1747. Wiederendeckt hat ihn dann Messier am 5. Juni 1764. Allerdings sah er nur einen Sternhaufen ohne den zugehörigen Nebelanteil. Visuelle BeobachtungDer Nebel hat eine scheinbare Helligkeit von rund 7 mag. Damit liegt er eigentlich im Bereich jedes noch so kleinen Feldstechers. In unseren geographischen Breiten jedoch steigt M 20 nicht sehr hoch über den Horizont. Das Licht des Nebels muß sich durch den Horizontdunst kämpfen und oft ist man froh, überhaupt einen Teil des Nebels gesehen zu haben. Ähnlich muß es wohl auch Messier gegangen sein. In einer klaren Gebirgsatmosphäre oder gar auf der Südhalbkugel bietet M 20 jedoch einen unvergesslichen Eindruck. Dort ist auch die gesamte Größe von einem halben Quadratgrad (=Vollmond!) zu beobachten. Schon mit 10-facher Vergrößerung kann man die elliptische Form der Hauptmasse erkennen. Einige Beobachter berichten, daß sie die Dreiteilung schon mit 4 Zoll Öffnung gesehen haben. Etwas realistischer für europäische Verhältnisse sind 8 Zoll. Die Lichtverteilung des Nebels ist nahezu symmetrisch und nimmt vom Zentrum zum Rand hin sehr schnell ab. Der nördliche Reflexionsteil ist deutlich schwieriger und kann ab 4 Zoll Öffnung gesehen werden. Beide Nebelteile sind von einem schwachen Halo umgeben, das ein Gesamtausdehnung von 30 Bogenminuten hat, aber nur unter einem wirklich klaren Himmel gesehen werden kann. Ab 14 Zoll Öffnung gewinnt der Nebel erst richtig an Struktur und die bekannte Dreiteilung wird zur Vierteilung. FotografieM 20 ist höchst interessant für den Fotografen. Bei kaum einem anderen Objekt liegen so starke Farbkontraste so nahe beieinander. Aber auch hier verliert der Nebelkomplex viel von seiner Brillianz durch schlechte Horizontsicht. Da der Helligkeitsabfall von der Nebelmitte zum Rand hin beträchtlich ist, sollte man eher zu Farbnegativfilmen greifen. Diese Filme können den großen Kontrast besser verarbeiten als Diafilme. Kombiniert man einen Rotfilter mit einem gehyperten TP 2415, dann läßt sich selbst unter einem aufgehellten Stadthimmel das große, diffuse Halo um M 20 nachweisen.
ICS Premium Nebelfilter UHC 1.25"
Der enge Durchlass umfaßt beide OIII-Linien sowie H-Beta. Somit ist der ICS UHC für alle Arten von Nebeln geeignet. Wir würden deshalb den UHC als ersten Nebelfilter für die Anschaffung empfehlen. Er bietet nicht den ganz harten Kontrast des OIII oder des H-Beta, dafür funktioniert er bei allen Öffnungen und mit jedem Emissionsnebelobjekt. Es werden viele Objekte leicht sichtbar, die ohne UHC nur schlecht oder gar nicht zu sehen sind, z.B. Cirrus, Nordamerika, Pelikan, Crescent, California, Barnard’s Loop.
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ICS Premium Nebel-Filter UHC, 2-ZollICS Prenium Nebel-Filter UHC, 1,25 Zoll im Shop: Shop-Link... Mehr Informationen finden Sie hier
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| Aufnahme: 131 kB, Stefan Funk, Karl Thurner | |
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| Aufsuchkarte: 155 kB | |

| Lagunennebel M 8 | ||||||
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| Katzenaugennebel NGC6543 | ||||||
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| Adlernebel M16 (NGC 6611) | ||||||
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| Omeganebel M17 (NGC 6618) | ||||||
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| Offener Sternhaufen M11 (NGC 6705) | ||||||
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| Kugelsternhaufen M22 (NGC 6656) | ||||||
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| Hantelnebel M27 (NGC 6853) | ||||||
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| Kugelsternhaufen M55 (NGC 6809) | ||||||
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| Nordamerikanebel - NGC7000 | ||||||
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Zu den bekanntesten Nebeln der Milchstraße zählt wohl der Nordamerika-Nebel NGC 7000. Er wird oft von Amateuren fotografiert und ziert jede Menge bekannter Publikationen, doch wer hat ihn schon wirklich einmal gesehen? 1786 hat Wilhelm Herschel den Nebel und seine charakteristische Form entdeckt. Die erste Fotografie stammt von Max Wolf von 12.12.1890. Der Nebel gehört zu einem ganzen Nebelkomplex in der Nähe von Deneb, dem Hauptstern des Schwans und liegt inmitten einer dichten Sternwolke. Deneb ist übrigens nicht der anregende Stern, sondern ein schwaches blaues Sternchen in der Nähe. Visuelle BeobachtungDie visuelle Beobachtung gelingt problemlos mit Ferngläsern, da der Nebel etwa drei Grad groß am Himmel erscheint. Bereits unter mäßig dunklem Himmel erkennt man auch mit bloßem Auge eine Aufhellung an der entsprechenden Stelle. Dies ist allerdings nicht der Nebel, sondern die Sternwolke, die etwa die gleiche Form und Ausdehnung wie der Nebel hat. Sowohl der Nebel als auch die Sternwolke sind in Wirklichkeit größer, werden aber zum Teil durch vorgelagerte Staubwolken verdeckt, was auch die ähnliche Form von beiden erklärt. Mit einem 7x50 Fernglas ist NGC 7000 zwar sichtbar, aber schwierig gegen die Milchstraße abzugrenzen. Wie bei vielen anderen Objekten gilt aber auch hier: hat man ihn einmal unter guten Bedingungen klar und deutlich gesehen, erkennt man ihn später auch bei nicht so gutem Himmel immer wieder. Das ideale Instrument zur Beobachtung vom Nordamerikanebel ist ein Rich-Field-Teleskop mit 3-4 Zoll Öffnung und einem Gesichtsfeld von drei Grad. Eine erhebliche Verbesserung erreicht man durch den Einsatz von Nebelfiltern, die es übrigens auch für Ferngläser gibt. Mit dem Filter werden dann auch weitere Nebel in der Umgebung sichtbar, wie der Pelikannebel IC 5067-70 und andere schwächere Nebel weiter westlich. FotografieFotografisch ist der Nordamerikanebel denkbar einfach. Das für das dunkeladapierte Auge kaum sichtbare H-alpha-Licht wird von einem Farbfilm problemlos registriert. Die moderne Filmtechnik erlaubt Filmempfindlichkeiten über 1600 ASA. Dadurch kann der Nebel sogar ohne Nachführung mit einem lichtstarken Objektiv fotografiert werden. Es ist erstaunlich, welch kräftige Durchzeichnung ein solcher Film selbst bei Belichtungszeiten von nur knapp einer Minute erreicht. Der Nachteil dieser Methode liegt im groben Korn des Films, das bei kontrastreichen Abzügen noch stärker in Erscheinung tritt. Die Optimallösung ist wie in vielen Fällen der Kodak TP 2415 in Kombination mit einem Rotfilter. Karl Thurner
Fujinon Fernglas 25x150 MT
Mit der Entdeckung des Kometen Hyakutake wurde das weltweit größte Fernglas auch einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Fujinon Großferngläser finden überwiegend in der Marine ihren Einsatz und sind extrem robust und wasserfest. Die Stickstoff-Füllung verhindert das Beschlagen von innen. Die „normale„ MT-Optik ist bereits sehr gut und frei von Reflektionen, selbstverständlich voll vergütet, ohne merkliche Verzerrungen oder Farbfehler.
Das 25x150 ist die Maximal-Lösung für die Beobachtung lichtschwacher, großflächiger Strukturen. Die Kombination aus zweimal 150mm Öffnung, 6mm Austrittspupille und 2,7° Gesichtsfeld ist einmalig und nicht nur für Kometen ideal.
Der Geradeeinblick ist bei Zenitbeobachtung auf einem normalen Stativ unbequem. Deshalb gibt es für die Geradeeinblick-Version ein... Mehr Informationen finden Sie hier
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| Aufnahme: 201 kB, Stefan Funk, Karl Thurner | |
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| Aufsuchkarte: 180 kB | |
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| NGC-Aufsuchhilfe für das Sternbild Schwan von der Sternwarte-Diedorf (4,1 MB) |

| Kugelsternhaufen M15 (NGC 7078) | ||||||
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| Kugelsternhaufen M30 (NGC 7099) | ||||||
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