| Helixnebel NGC7293 | ||||||
| zu beobachten mit | Binokular | kleinem Teleskop | grossem Teleskop | kleiner Brennweite | grosser Brennweite |

| Cirrusnebel NGC 6960, 6992-5 uvm. | ||||||
| zu beobachten mit | Binokular | kleinem Teleskop | grossem Teleskop | kleiner Brennweite | grosser Brennweite |
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Im südlichen Flügel vom Sternbild Schwan befindet sich der Cirrusnebel, ein Supernovaüberrest, der am Himmel fast drei Grad groß erscheint. Die hellsten Teile wurden schon 1784 von William Herschel visuell entdeckt und haben NGC-Nummern, aber auch die Filamente mit IC- und anderen Katalognummern sind visuell und fotografisch erfaßbar. Der rund 30.000 Jahre alte Nebel ist 1300 Lichtjahre von der Sonne entfernt. Für die Wissenschaft ist der Cirrus bis heute ein Rätsel. Bei diesem hellen Supernovarest ist weder der Zentralstern noch eine andere Strahlungsquelle gefunden wurde, die den Nebel zum Leuchten anregt. Wahrscheinlich ist die Supernova bei der Explosion völlig zerrissen worden und die Energie das Leuchten des Nebels stammt aus dem Zusammenstoß der expandierenden Gasmassen mit dem interstellaren Gas. Visuelle BeobachtungDer Cirrus hat in den letzten 25 Jahren eine erstaunliche Wandlung durchgemacht. Einst galt das Objekt als visuell kaum erfaßbar und nur den Fotografen vorbehalten. Dann wurde er von den visuellen Beobachtern sozusagen "entdeckt". Heute fragt man sich, warum der Cirrus früher für so schwierig gehalten wurde. Wenn man die Position kennt, ist der nördliche Bogen NGC6992-5 unter Landhimmel im 7x50 Fernglas als zarter Bogen zu sehen. Mit Nebelfiltern wird der Bogen schon im 7x50 deutlich sichtbar. Der Cirrus ist ein typisches OIII Objekt, d. h. ein Nebelfilter (UHC oder OIII Filter) bringt eine erhebliche Verbesserung im Kontrast. Mit Filter ist der Nebel in allen Optiken ein leichtes und detailreiches Objekt, wobei ein normaler Landhimmel für die meisten Filamente ausreichend ist. Im Vierzöller sieht man den "Sturmvogel" NGC 6960 bei 52 Cyg und "Pickerings Triangular Wisp" zwischen den beiden NGC-Objekten. Mit 8 Zoll und OIII wird der Cirrus zu einem der detailreichsten Objekte am Himmel. Alle Nebelteile zerfallen in zahlreiche Filamente. Mit einem großen Spiegel unter sehr guten Bedingungen geht die Zahl der beobachbaren Einzelheiten in die Hunderte! Wichtig ist, sich Zeit zu nehmen und unterschiedliche Vergrößerungen auszuprobieren. Mit 4 oder 5 mm Austrittspupille hat man den besten Gesamteindruck, für kleine Details sind höhere Vergrößerungen besser, z. B. 100fach im Achtzöller. FotografieDa der Cirrus sehr groß am Himmel erscheint, kann man mit normalen Teleobjektiven gute Bilder machen. Das Fernrohr wird als Leitfernrohr benutzt, die Kamera sitzt obendrauf (Piggyback). Die besten Ergebnisse erzielt man mit gehypertem TP 2415 und einem Rotfilter vor dem Objektiv. Lang genug belichten! Z. B. 30 Minuten mit 135mm f/2,8. Noch ein Trick: Man nimmt einen Farbfilm, belichtet 30 Minuten mit dem Filter, nimmt das Filter dann vorsichtig ab und belichtet noch 10 Minuten ohne Filter weiter. Das Ergebnis ist verblüffend! Stefan Schuchhardt
ICS Premium Nebelfilter OIII 1.25"
Der OIII macht teilweise den Unterschied zwischen Sehen und nicht Sehen. Er bringt selbst unter besten Bedingungen eine deutliche Kontrastverbesserung bei Planetarischen Nebeln und Supernova-Resten, wie z.B. Cirrus, Crescent und Crab- Nebel. Ebenso wird z.B. NGC 2359, eine Gaswolke um eine heißen Wolf-Rayet-Stern, deutlich strukturiert sichtbar. Da der OIII schon merklich das Bild abdunkelt, sollte die Austrittspupille bei typischen Deep Sky Vergrößerungen (ca. ~ 100-fach) nicht zu klein sein und dies ist erst bei Öffnungen jenseits von 6 Zoll (150 mm) der Fall.... Mehr Informationen finden Sie hier
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| Aufnahme: 76 kB, Detlef Hartmann, Berlin | |
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| Cirrusnebel NGC 6960, 6992-5 uvm. | |
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| NGC-Aufsuchhilfe für das Sternbild Schwan von der Sternwarte-Diedorf (4,1 MB) |

| Andromedanebel M31 (NGC 224) | ||||||
| zu beobachten mit | Binokular | kleinem Teleskop | grossem Teleskop | kleiner Brennweite | grosser Brennweite |
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Es ist kein Wunder, daß M31 das bekannteste und meistuntersuchteste Messier-Objekt überhaupt ist. Schließlich bietet uns unsere Schwestergalaxie fast den gleichen Anblick, den wir auch von unserer eigenen Galaxie aus entsprechender Entfernung (2.25 Mio. Lichtjahre) hätten. Damit ist sie ein Forschungsobjekt erster Güte. Die erste geschichtliche Erwähnung stammt schon aus dem Jahre 964 von dem arabischen Astronom Al-Sufi. Einen besonderen Platz in der Geschichte nimmt M 31 auch deshalb ein, weil es das erste extragalaktische Objekt war, bei dem es gelang, Einzelsterne nachzuweisen (E. Hubble, 1923 mit 100-Zoll-Spiegel auf Mount Wilson). Damit wurde die extragalaktische Natur der Galaxien bewiesen und unser kosmologisches Verständnis in eine neue Dimension gerückt. Visuelle BeobachtungDer Andromedanebel ist das hellste extragalaktische Objekt (außer der LMC) und mit rund 3.5 mag leicht mit bloßem Auge zu entdecken. In den meisten Quellen wird eine visuell erfaßbare Längsausdehnung von 2.5 Grad angegeben. Daß unter sehr guten Rahmenbedingungen hier nicht Schluß sein muß, zeigt der Bericht von Robert Jonckheere. In einem Zwei-Zoll-Binokular hat er in den Jahren 1952/53 eine Maximalausdehnung von 5 Grad gesehen. Diesen Wert wird sicherlich kaum ein Amateur je erreichen. Dennoch zeigt es, daß man für diese Art der Beobachtung kein großes Teleskop als vielmehr einen perfekten Himmel braucht. Mit etwas Übung und Geduld lassen sich auch mit einem Fernglas schon einige Details in M31 erkennen. Der hellere Zentralbereich umfaßt eine Längsausdehnung von ca. einem Grad. Zum Kern hin steigt die Helligkeit stark an. Oft wird in der Literatur auch beschrieben, daß die beiden Staubbänder an der nördlichen Seite erst in größeren Teleskopen zu sehen wären. Bei binokularem Sehen reicht jedoch auch schon ein größerer Feldstecher wie das Fujinon 10x70. Wer unter einem sehr dunklen Himmel beobachten kann, wird vielleicht wie ich zu der Ansicht kommen, daß die Staubbänder in einem größeren Teleskop sogar an Ausdruckskraft verlieren, weil man nur noch einen Teil überblicken kann. Ein solches Aha-Erlebnis hatte ich übrigens unter einem Wüstenhimmel mit einem Miyauchi 20x100, als der Andromedanebel das 2.5 Grad große Gesichtsfeld locker sprengte. Neben den Staubbändern offenbaren die Spiralarme in kleineren Teleskopen allerdings wenig Strukturen. Das hängt auch mit dem geringen Neigungswinkel der Galaxie gegen die Sichtlinie von 12.5 Grad zusammen. Von den rund 400 katalogisierten Sternhaufen hat der hellste eine eigene NGC-Nummer: NGC 206. Wer ein Teleskop ab 5 Zoll Öffnung sein eigen nennt, sollte einmal versuchen, diese im südlichen Teil von M31 zu suchen. Es ist die größte und hellste Sternassoziation in M31 mit einer Gesamthelligkeit von ca. 11 mag. Vorzugsweise verwendet man möglichst hohe Vergrößerungen, damit sich NGC 206 besser vom M31-Hintergrund unterscheiden läßt. Emissionsnebel lassen sich leider praktisch kaum in M31 beobachten, selbst in größeren Amateur-Teleskopen nicht. Dagegen gibt es eine ganze Reihe von Kugelsternhaufen, die auch dem Amateur mit genügend Öffung zugänglich sind. Insgesamt sind über 500 Kugelsternhaufen katalogisiert worden, sechs davon sind heller als 15 mag. Wer sich in die Materie weiter vertiefen will, sollte den "Atlas of the Andromeda-Galaxy" von Paul Hodge zu Rate ziehen. Die bekanntesten Begleiter M32 und NGC 205 verdienen ebenfalls eine kurze Erwähnung. M32 hat eine sehr hohe Flächenhelligkeit mit einem hellen, kompakten Zentrum. In kleineren Teleskopen wirkt die Galaxie fast sternförmig. NGC 205 ist dagegen wesentlich größer, allerdings auch mit kleinerer Flächenhelligkeit. Beide Galaxien lassen sich in kleineren Teleskopen problemlos sehen. FotografieEbenso häufig wie M 31 beobachtet wird, rückt man M 31 natürlich auch fotografisch zu Leibe. Die Galaxie ist wegen ihrer Größe und Helligkeit ein dankbares Objekt, auch für den Amateur, der ohne Nachführung auskommen muß. Ab einer Brennweite von 100 mm (siehe oben) reicht die Auflösung schon aus, um die Staubstreifen aufzulösen und als Detail auf dem Bild erkennen zu können. Besonders geeignet aber sind natürlich Optiken, die den Andromedanebel formatfüllend abbilden, d.h. einen Ausschnitt von rund 3 Grad zeigen. Bei Kleinbildkameras wären das Brennweiten zwischen 500 und 1000 mm. Lohnenswert ist auch der Einsatz von Farbfilmen, obwohl M 31 längst nicht die starke Differenzierung wie z.B. M 33 oder M 101 besitzt. In der Reichweite von professioneller ausgestatteten Amateuren liegen sogar die Kugelsternhaufen und die hellsten Einzelsterne im Andromedanebel. Karl Thurner
Swarovski Fernglas SLC 8x50 B
Swarovski-Ferngläser sind bekannt für ihre außerordentlich gute Ergonomie. Dazu zählen natürlich auch die SLC-Gläser. Die wesentlichen Eckdaten dieser Dachkantgläser sind:
SWAROBRIGHT-Vergütung: Durch diese Vergütung erreicht Swarovski eine optimale Transmission und gleichzeitig eine hohe Farbtreue. Optimiertes Dachkantprismensystem mit PhasenkorrekturbelagPatentierter Mitteltrieb für rasches Fokussieren mit integriertem Dioptrienausgleich.Nahbereich bis 4mHohe Ergonomie durch gute Balance, Griffmulden, Armierung und reduziertem GewichtWasserdicht (4m) und staubdichtDrehbare Gummiaugenmuscheln
Mit 8-facher Vergrößerung liefert das 8x50 eine moderatere Austrittspupille von 6.3mm als das 7x50. Ein großer Teil der Beobachter wird diese AP in der Dämmerung oder bei Nacht sinnvoll... Mehr Informationen finden Sie hier
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| Aufnahme: 131 kB, Copyright (c) 1993, Association of Universities for Research in Astronomy, Inc. Die Aufnahme zeigt einen Aussschitt aus dem DSS. | |
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| Aufsuchkarte: 64kB | |
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| NGC-Aufsuchhilfe für das Sternbild Andromeda von der Sternwarte-Diedorf (4,6 MB) |

| Spiralgalaxie NGC253 | ||||||
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| Emissionsnebel NGC281 | ||||||
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| Kleiner Hantelnebel M76 (NGC 650) | ||||||
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| Spiralgalaxie M33 (NGC 598) | ||||||
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| Plejaden M45 | ||||||
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| Doppelsternhaufen NGC869/884 (h und Chi Persei) | ||||||
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| Krebsnebel M1 (NGC 1952) | ||||||
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| Offener Sternhaufen M37 (NGC 2099) | ||||||
| zu beobachten mit | Binokular | kleinem Teleskop | grossem Teleskop | kleiner Brennweite | grosser Brennweite |

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