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Kleines Mosaik der Milchstrasse

Moderne Bildbearbeitung kann auch schon etwas angegrauten Bildern zu neuem Glanz verhelfen. Die Bilder zu nebenstehendem Mosaik entstanden 1993 in Namibia auf herkömmlichem Farbnegativfilm. Als Aufnahmeoptik diente ein einfaches 50mm f/1.8 Teleobjektiv, das zur Verbesserung der Bildqualität auf f/2.8 abgeblendet worden ist. Wichtigster Garant für den hohen Kontrast der Bilder war natürlich der namibische Himmel und die Tatsache, daß dort der zentrale Teil der Milchstraße durch den Zenit läuft. Die Arbeit am Computer bestand zunächst darin, die Bilder halbwegs konsistent zusammenzufügen, denn die kurze Brennweite der Aufnahmeoptik bewirkt schon ziemlich große Verzerrungen an den Bildfeldrändern. Wer genau hinsieht, wird die "Klebestellen" auch noch sehen. Der schwierigste Teil jedoch war die einigermaßen konsistente farbliche Abstimmung der einzelnen Aufnahmen, denn ursprünglich waren die Aufnahme für so einen Zweck gar nicht vorgesehen. Ganz rechts unten kann man erkennen, daß eine Ecke des Bildes abgeschnitten ist. Diese Aufnahme ist so tief am Horizont entstanden, daß ein Stück des Gesichtsfeldes durch ein Gebüsch begrenzt worden ist. Der sehr helle Klecks im linken, unteren Bereich ist Jupiter, der damals im Schützen zu finden war. Das Mosaik in der Vollauflösung hat übrigens 11500x6400 Pixel.

 

Mosaik: 1441x805 Pixel, 220kB.

Milchstraßenmosaik

Aufnahmen: Stefan Funk, Karl Thurner; digitale Nachbearbeitung: Karl Thurner

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